Gestörter Methioninstoffwechsel bei nichtalkoholischer Steatohepatitis

Patienten mit NASH weisen häufiger eine Insulinresistenz und höhere Plasmakonzentrationen von CRP, TNF-Alpha und anderen Entzündungsmarkern auf. Im Vergleich zu Kontrollpersonen zeigten NASH-Patienten Störungen bei der Transmethylierung von Methionin, d.h. sie bildeten weniger SAM, außerdem war auch die Rate der Homocystein-Methylierung beeinträchtigt. Naheliegend ist, dass oxidativer Stress bei der nichtalkoholischen Steatohepatitis zu diesen Stoffwechselstörungen führt. In vorliegender Untersuchung konnte erstmals nachgewiesen werden, dass NASH mit Störungen des Methioninstoffwechsels verbunden ist.

Referenz:
Statis Kalhan et al.: Methionine and protein metabolism in non alcoholic steatohepatitis: evidence for lower rate of transmethylation of methionine; Clinical Science (2011), Immediate Publication

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