Cystein, Histidin und Glycin zeigen antientzündlichen Effekt

Bei der Pathogenese von Gefäßerkrankungen dürfte die Aktivierung von NF-Kappa-B in Endothelzellen eine Rolle spielen. Japanische Wissenschaftler untersuchten den Effekt verschiedener Aminosäuren auf die Cytokinproduktion und Expression von Adhäsionsmolekülen bei entzündlichen Erkrankungen. Sie untersuchten den Effekt der Aminosäuren Cystein, Histidin und Glycin auf die Aktivierung von NF-Kappa-B, die Expression von E-Selektin und die Bildung von Interleucin 6 bei Gefäßendothelzellen, die mit TNF-Alpha stimuliert wurden. Alle drei untersuchten Aminosäuren verminderten signifikant die NF-Kappa-B-Aktivierung sowie die Expression von E-Selektin und die Bildung von Interleukin 6. Cystein zeigte den ausgeprägtesten Effekt.

Referenz:
Hasegawa S et al.: Cysteine, histidine and glycine exhibit anti-inflammatory effects in human coronary arterial endothelial cells; Clin Exp Immunol. 2012 Feb; 167(2): 269-74

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