N-Acetylcystein und Schizophrenie

An der Entstehung der Schizophrenie sind neurotrophe, neuroinflammatorische und oxidative Prozesse beteiligt, des Weiteren gibt es Hinweise auf eine Störung des glutamatergen Systems und der Mitochondrienfunktion. Dies sind alles Angriffspunkte von N-Acetylcystein. Bei 121 Patienten wurde der Effekt von N-Acetylcystein als adjuvante Therapie bei der Schizophrenie untersucht. Das Ergebnis der Studie zeigte einen möglichen Vorteil von N-Acetylcystein gegenüber eines Placebopräparates auf das Befinden von Patienten mit chronischer Schizophrenie. Bei Patienten, die bereits 20 und mehr Jahre an der Erkrankung litten, war das Ansprechen auf die Therapie stärker ausgeprägt.

Referenz:
Rapado-Catro M et al.: Towards stage specific treatments: Effects of duration of illness on therapeutic response to adjunctive treatment with N-acetyl cysteine in schizophrenia; Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2014 Oct 11

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